Marathon München
Der Münchner – Marathon , der 2012 in seiner 27. Auflage ausgeführt wird, gehört zu den teilnahmestärksten Marathons in Deutschland: Knapp 5000 Marathonis gingen 2011 an den Start.
Abwechslungsreicher Streckenverlauf
Die 42,195 Kilometer des Münchner Marathon führen die Läufer durch den Olympiapark, den Englischen Garten, am Marienplatz sowie an verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie der Oper oder dem Siegestor vorbei. Den Höhepunkt bilden die letzten 400 Meter, die im Münchner Olympiastadion zurückgelegt werden, bis der Zieleinlauf durch das große Marathontor erfolgt.
Der Gesamthöhenunterschied der Marathonstrecke beläuft sich auf etwa 38 Meter und ist damit recht flach.
Start in Blöcken
Der Start beim Marathon München erfolgt zeitversetzt in drei Blöcken, die sich je nach der avisierten Zielzeit unterscheiden. Zuerst starten die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften sowie Läufer, die von einer Zeit bis 3:30 Stunden ausgehen. Danach gehen diejenigen Läufer an den Start, die mit einer Zielzeit bis zu 4:15 Stunden rechnen. Als Letztes starten Marathonis, die über 4:15 Stunden avisieren.
Verpflegungsstationen
Bei Kilometer 4 befindet sich die erste Verpflegungsstelle. Danach stehen den Läufern etwa alle 2,5 Kilometer Verpflegungsstationen, bei denen abwechselnd Wasser und Mineralgetränke oder Bananen und Energieriegel gereicht werden, zur Verfügung.
Besonderheiten
Seit 2006 beinhaltet die Veranstaltung Marathon München auch einen 10-Kilometer-Lauf sowie seit 2010 einen Halbmarathon.
Ebenso ist eine Marathonstaffel möglich, bei der sich vier Läufer die Distanz über 42,195 Kilometer teilen.
2012 ist der Marathon München erstmalig der Austragungsort für die Deutschen Marathonmeisterschaften.
Trachtenlauf am Vortag
Am Vortag des Marathon München findet ein Trachtenlauf statt, bei dem die Läufer in ihren landestypischen Trachten eine Strecke über 4 Kilometer vom Olympiapark bis zum Nymphenburger Kanal absolvieren. Hier steht der Spaß im Vordergrund: Die Teilnahme ist kostenlos und es erfolgt keine Zeitnahme.
Foto: René Rosin/München

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