Nackenschmerzen

Unter Nackenschmerzen versteht man in der Regel Schmerzen, die ausgelöst werden durch Verkrampfungen oder Verspannungen der Halsmuskulatur. Schmerzt beispielsweise der Hals auf eine Weise, dass vor allem das Drehen des Kopfes Schmerzen verursacht, so spricht man auch vom sogenannten ‘Steifen Hals’.

So wie es akute Nackenschmerzen gibt, die nach einiger Zeit wieder nachlassen, gibt es auch chronische Nackenschmerzen. Von chronischen Nackenschmerzen spricht man, wenn Nackenschmerzen länger als 2 bis 3 Monate auftreten. Ebenso wie Rückenschmerzen sind auch Nackenschmerzen in der Bevölkerung von Industrienationen recht weit verbreitet.

Ursachen:

Mögliche Ursachen von Nackenschmerzen sind vielfältig. Akute Muskelverspannungen, die zu Nackenschmerzen führen, können beispielsweise hervorgerufen werden durch Zugluft, durch ein Liegen oder Sitzen in ungeeigneter Position oder auch durch Zustände von körperlicher und psychischer Überlastung, Stress oder Angst. Auch Muskelzerrungen können zu Nackenschmerzen führen; ausgelöst werden Muskelzerrungen beispielsweise durch ungünstige Körperbewegungen.
Neben akuten Ursachen von Nackenschmerzen können Letztere aber auch bedingt sein durch verschiedene länger- oder langfristige Erkrankungen. Zu diesen Erkrankungen zählen beispielsweise die Gehirnhautentzündung (auch als Meningitis bezeichnet), Osteoporose (eine Erkrankung, bei der die Knochensubstanz abnimmt), Weichteilrheumatismus oder die Skoliose (auch bezeichnet als ‘Schiefer Rücken’). Und schließlich können auch Bandscheibenschäden der Halswirbelsäule zu Nackenschmerzen führen. Bedingt sein können entsprechende Bandscheibenschäden unter anderem durch Schleudertraumata, Bandscheibenentzündungen oder -vorfälle und Wirbelbrüche.

Verlauf:

Liegen Nackenschmerzen keine schweren Erkrankungen zugrunde, so ist die Prognose für Nackenschmerzen in der Regel recht gut. Man selbst kann beispielsweise gegen Nackenschmerzen ankämpfen (oder Nackenschmerzen vorbeugen), indem man für eine regelmäßige körperliche Bewegung sorgt oder frühzeitig therapeutische Schritte unternimmt.

Therapie:

Treten Nackenschmerzen akut und beispielsweise infolge von Fehlhaltungen oder Überlastungen auf, so verschwinden die Nackenschmerzen in der Regel auch ohne therapeutische Maßnahmen wieder (beispielsweise durch eine Änderung der Haltung oder ein Einschränken der Belastung). Unterstützen können den Heilungsprozess aber beispielsweise auch Maßnahmen wie Massagen oder verschiedene physikalische Therapien. In verschiedenen Fällen kann es außerdem notwendig und sinnvoll sein, Nackenschmerzen mit Medikamenten zu begegnen, die schmerzstillend oder durchblutungsfördernd wirken. Liegen den Nackenschmerzen andere Grunderkrankungen zugrunde, so setzt eine Therapie in der Regel bei der Behandlung entsprechender Erkrankungen an.

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Bernie Bayer

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