Laufen in Bayern



Laufen in Bayern

Rund ums Laufen, Lauftechnik und Trainingsprogramme

Laufen gehört neben Schwimmen zu den natürlichsten Sportarten. Wer regelmäßig joggt, senkt nachweislich das Risiko an einem Herzleiden zu erkranken. Zudem wird das Immunsystem gestärkt und der ganze Organismus ist leistungsfähiger und resistenter gegen schädliche Umwelteinflüsse.
Sieht man manche Jogger im Park, so sollte man meinen, dass Laufen eine ziemlich einfache Angelegenheit sei. Man darf jedoch nicht vergessen, dass hinter diesem Auftritt regelmäßiges, hartes Training steckt. Ein untrainierter Körper braucht ziemlich lange, bis er im Stande ist, solche Belastungen für eine ganze Stunde oder gar länger durchzuhalten.
Doch der fleißige Läufer wird sehr bald für seine harte Arbeit belohnt. Nicht wenige Jogger schwärmen von dem so genannten „Runner’s High“, einem Stadium, in dem man das Gefühl hat, man könnte ewig so weiterlaufen. Viele Läufer setzen dieses Gefühl mit absoluter Freiheit gleich.
Wer Laufen als Hobby betreiben möchte, der sollte mit einem leichten Intervalltraining beginnen. Fünf Minuten laufen, fünf Minuten gehen, bis man etwa 30 Minuten unterwegs war. Im Laufe der Zeit werden die Gehpausen reduziert und die Laufphasen immer mehr ausgeweitet, bis man etwa eine halbe Stunde am Stück problemlos laufen kann. Nun kann man damit beginnen, die Gesamttrainingszeit zu maximieren. Damit das Laufen besser klappt, sollte man zudem ein leichtes Muskeltraining in den Tagesablauf einbauen. Je trainierter die Beinmuskulatur ist, desto leichter fällt es, das Laufen konsequent durchzuhalten.

Laufen in der Natur dem Laufband vorziehen

Ein Abo im Fitnessstudio ist zwar sinnvoll, aber auch auf dem heimischen Teppich kann man viel für den Bewegungsapparat tun.
Sobald man ein gewisses Level erreicht hat, konzentriert man sich nicht mehr so sehr auf den Prozess des Laufens an sich. Die Bewegung hat sich automatisiert und man nimmt die Umwelt wieder verstärkt wahr.

Laufen in Bayerm

Freuen dürfen sich daher die Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt München. Im Englischen Garten gibt es zahlreiche Wege und Pfade, auf denen man stundenlang dahintraben kann. Je nach Trainingslevel kann man sich kürzere oder längere Routen mit viel oder wenig Steigung aussuchen. Das Schöne beim Laufen im Englischen Garten ist, dass es wahnsinnig viel zu sehen gibt und man die eigene Anstrengung so schnell vergisst. Zudem ist der Flirtfaktor, vor allem bei anderen Sportlern, ziemlich hoch.
Auch im Chiemgau gibt es für jeden Läufer die richtige Route. Ob man nun 5 km gemütlich durchs Moor joggen, oder doch lieber 24 km um den Chiemsee herum laufen möchte, die Landschaft ist immer atemberaubend. Für ehrgeizige Hobbysportler gibt es zudem zwei Bergläufe, bei denen der ein oder andere an seine persönlichen Grenzen stoßen dürfte.
In Schleching werden sogar Seminare zum Thema Berglaufen angeboten, um die Sportler vor Gefahren und Überlastung zu bewahren. Am sichersten ist Laufen in der Gruppe.
Doch auch ganz oben in Bayern locken zahlreiche Routen den reisefreudigen Läufer. An der Saale entlang kann man Kilometer für Kilometer ohne eine einzige Steigung dahin traben. Da bleibt sogar noch Energie für einen Besuch des berühmten Fernwehparks, der sich direkt am Fluss befindet. Wem das zu einfach ist, der kann einen Sturm auf die Theresienhöhe wagen. Belohnt wird das Durchhalten mit einem einzigartigen Ausblick von der alten Burgruine. Auch hier trifft man beim Laufen auf viele Gleichgesinnte.